Wüsten im Vormarsch (1/2) + (2/2)




Wüsten im Vormarsch (1/2) + (2/2)

Ungelesener Beitragvon Linnea » Montag 30. März 2009, 13:22

Heute bei Phoenix -
Mo, 30.03.09, 20.15 Uhr und
Di, 31.03.09, 07.30 Uhr - Di, 31.03.09, 18.30 Uhr

Wüsten im Vormarsch (1/2) - Chinas Kampf gegen den Sand

Angesichts dieser kolossalen Dünen wirken einzelne Schutzmaßnahmen reichlich hilflos. (Quelle: PHOENIX/ ZDF/ François Couwel)
Die Wüsten der Erde wachsen, doch nirgends so bedrohlich rasch wie in Zentralasien. Und nirgendwo anders hat der Mensch so massiv dazu beigetragen wie in China. Maos Politik der intensiven Landnutzung hat weite Teile des Landes unfruchtbar hinterlassen und dem modernen China ein bitteres Erbe beschert.

Der Klimawandel hat die Situation dramatisch verschärft. Riesige Flächen sind unbewohnbar geworden, Tausende Dörfer mussten aufgegeben werden, Sandstürme werden immer häufiger und extremer und Wasser knapp. Millionen Menschen sind betroffen und die wirtschaftlichen Schäden sind kaum zu beziffern.

Mehr darüber:

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/dokumentationen/wuesten_im_vormarsch_(1_2)/157624?datum=2009-03-30

Dann auch noch heute den zweiten Teil: Mo, 30.03.09, 21.00 Uhr und

Di, 31.03.09, 08.15 Uhr - Di, 31.03.09, 19.15 Uhr

Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus
Europas Süden trocknet fast unbemerkt aus. Die Veränderungen bedrohen die Lebensgrundlage der Menschen. Am schnellsten schreiten die Schäden in Spanien voran. Die Gründe dafür liegen genau dort, womit in Spanien das meiste Geld verdient wird: im Gemüseanbau und im Tourismus.

Beide Wirtschaftszweige verbrauchen mehr Wasser als Spanien zur Verfügung steht. Die größten Wüsten Europas aber befinden sich in Island - seit die Wikinger das Holz der Wälder für ihre Boote schlugen und Schafe auf die Insel brachten.

Das Wasser für Spaniens Wirtschaft wird aus dem Herzen des Landes für die Küstengebiete abgezapft. Die Folge ist extreme Trockenheit im Landesinneren. Das wiederum hat zur Konsequenz, dass viele Landwirte und Obstbauern ihr Land verlassen und sich ebenfalls an der Küste ansiedeln. Aber ohne stete Bewirtschaftung zerfällt das Agrarland und erodiert. Zurück bleibt nackter Fels. Akut sind zwei Drittel Spaniens von der so genannten Desertifikation, der Verwüstung, bedroht. Geht die Entwicklung so weiter, kann sich die Iberische Halbinsel vielleicht schon in zehn Jahren nicht mehr selbst ernähren.
Mehr dazu:

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/dokumentationen/wuesten_im_vormarsch_(2_2)/158575?datum=2009-03-30

Liebe Grüße,
Linnea
Linnea
 
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Autor: Linnea
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