Bei Phoenix - Die zehn ältesten Tiere der Welt
Sendetermine:
Mo, 20.04.09, 21.00 Uhr
Di, 21.04.09, 08.15 Uhr
Di, 21.04.09, 19.15 Uhr
Seit jeher träumt der Mensch davon, seine Lebenszeit zu verlängern. Wird der Jungbrunnen für immer ein unerreichbares Ziel bleiben? Für manche Tierarten jedenfalls sch-eint dieses Gesetz nicht zu gelten. Ob in den Savannen Afrikas, im Packeis der Antarktis oder in den Regenwäldern Südamerikas - überall findet man Tiere, die unglaublich alt werden. Mit modernsten Methoden rückt die Forschung diesem Phänomen nun zu Leibe.
Mit der Fortpflanzung haben viele Tiere ihren von der Natur vorgesehenen Part erfüllt. Bei etlichen Affenarten jedoch spielen die "Senioren" eine wichtige Rolle. In den Familienclans der Schimpansen ist die Lebensaufgabe mit dem Aufziehen des eigenen Nachwuchses noch lange nicht beendet. 60 Jahre kann ein Schimpanse alt werden, damit liegt er auf dem 10. Platz.
In den Weiten der afrikanischen Savanne leben die nächsten "Alten", die Elefanten. Sie erreichen Platz neun der Rangliste. Elefanten gehören zu den wenigen Wildtieren Afrikas, die für gewöhnlich eines natürlichen Todes sterben. In freier Natur werden sie bis zu 60 Jahre alt. In der Obhut des Menschen können die Dickhäuter deutlich älter werden. Auf Platz acht folgen die Kolkraben, die 90 Jahre alt werden können. Ihre angeborene Neugierde trug den Raben mancherorts einen zweifelhaften Ruf ein. Berühmt für ihr hohes Alter sind auch die Papageien. Das höchste, sicher bestätigte Alter eines Kakadus liegt bei 82 Jahren und wurde für einen männlichen Gelbhaubenkakadu in einem englischen Zoo registriert. Daneben gibt es mehrere Berichte über Kakadus, die weit über 90 Jahre geworden sein sollen. Platz Sieben der Hitliste wohnt in den kühlen Wassern des Atlantischen Ozeans: Der Hummer erreicht unter den Krustentieren das höchste Alter. Man weiß, dass große Exemplare gut 100 Jahre alt werden können. Hummer sind nicht oft auf den Beinen. Sie brauchen weniger Nahrung als andere Krebse, verdauen langsamer, leben praktisch auf Sparflamme. Die Flussperlmuschel belegt den sechsten Platz. Sie wird oft über 110 Jahre alt. Die am stärksten bedrohte heimische Muschel zeichnet sich ebenfalls durch eine äußerst niedrige Stoffwechselrate aus. Je langsamer die Muscheln wachsen und je weniger Sauerstoff sie verbrauchen, desto älter werden sie und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine wertvolle Perle in ihnen steckt.
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http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/die_zehn_aeltesten_tiere_der_welt/233411?datum=2009-04-20
Liebe Grüße,
Linnea