Von Michael Mielke 19. Mai 2009, 17:34 Uhr .Das
ige Eisbär-Baby Knut löste eine regelrechte Hysterie aus. Sechs Millionen Euro soll der Berliner Zoo mit Knut verdient haben. Der Tierpark Neumünster, aus dem sein Vater stammt, fordert Anteile aus diesem Gewinn. Berlins Zoodirektor bot als Entschädigung Pinguine an, doch die wurden dankend
. Berlins Zoodirektor ist, das kann man nicht anders sagen, ein kreativer Mann. Da steht also ein Prozess an, in dem es möglicherweise um Millionen geht, wohlgemerkt, Millionen, die der Berliner Zoo verlieren würde. Und der Berliner Zoo-Chef bietet statt Geld im Vorfeld großzügig „ein paar Pinguine“ als Entschädigung an. Der Leiter des Tierparks Neumünster lehnte ab. Pinguine habe man selbst.
Gestern wurde im Saal 151 des Landgerichts Berlin, der Fall Knut verhandelt – Kläger in diesem Prozess ist der Tierpark Neumünster in Schleswig-Holstein. Er fordert vom Berliner Zoo Informationen über die Einnahmen aus den Erlösen von Knuts Vermarktung. Hintergrund ist ein Vertrag, der festlegt, dass Knuts Vater Lars nach Berlin nur ausgeliehen worden ist. Zudem wurde vertraglich vereinbart, dass der erste, dritte, fünfte, siebte von Lars gezeugte Eisbärennachwuchs automatisch in das Eigentum des Tierparks Neumünster übergeht. Und Knut war der erste.
Nach Schätzungen sollen mit dem Eisbären rund sechs Millionen Euro verdient worden sein. Denn Knut, der von seiner Mutter verstoßen worden war und von Tierpfleger Thomas Dörflein mit der Flasche aufgezogen wurde, war ein Medienstar. Heute gibt es sein Abbild auf Shirts, Taschen, Kaffeetassen, und er avancierte sogar zum Kinostar.
Kein Wunder, dass die Berliner das Recht auf ihrer Seite sehen. Zwar...
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http://www.welt.de/vermischtes/article3769615/Eisbaer-Prozess-Wer-bekommt-Knuts-Millionen.html
Liebe Grüße,
Linnea