Vögel wie Spielzeug eingesammelt - Kinder räumen Nester aus - Landesbund appelliert: Hände weg von den Küken
NÜRNBERG - Unglaublich: Eine Gruppe von Kindern hat insgesamt 71 Jungvögel einfach eingesammelt. Nur der Geistesgegenwart eines Passanten ist es zu verdanken, dass die meisten Küken leben - zumindest derzeit noch.
Hilferuf im Tierheim am Mittwochabend: Reiner Zimmermann ist bei einem Spaziergang zum Worzeldorfer Waldspielplatz am Heckenrosenweg auf drei Kinder zwischen fünf und sieben Jahren gestoßen, die in einem Pappkarton ein paar Piepmätze aufbewahren. Kurze Zeit später schütten zwei weitere Kinder Moosballen mit unzähligen Vogeljungen dazu. Offenbar hatten die Schüler die Hecken der Umgebung nach Nestern abgegrast.
Der städtische Müllauflader Zimmermann alarmiert den Notruf des Tierheims an der Stadenstraße und bringt den Karton nebst Brut dorthin. «Ich arbeite seit 23 Jahren beim Tierheim, aber so etwas habe ich noch nie erlebt«, sagt Tierheim-Chef Denny Baruch kopfschüttelnd.
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Linnea