Rettung für Robben
Seehund, Seeelefant und Walross sind Robbenarten. An Land bewegen sie sich unbeholfen vorwärts. Dafür sind sie im Wasser dank ihrer Flossen wendig und können sich blitzschnell einen Fisch schnappen.
Aber die Tiere haben auch viele Feinde: Robbenjäger, die es zum Beispiel auf das weiche Fell der Robbenbabys abgesehen haben. Denn daraus kann man Pelze, Kragen und Mützen nähen, außerdem Motorrad- oder Boxhandschuhe. Aus Robbenfett werden Pflegeprodukte, Öle und auch Medikamente gegen hohen Blutdruck und Herzleiden hergestellt. Robben zu töten, kann also viel Geld bringen. Einer Schätzung zufolge müssen deshalb im Jahr etwa 900 000 von ihnen sterben, die meisten in Kanada, Grönland und Namibia.
Die Jagdmethoden sind grausam
Die Jäger gehen oft grausam vor. Sie benutzen eine Art Spitzhacke, um den Robben den Schädel einzuschlagen. Manchmal ziehen sie ihnen auch das Fell bei lebendigem Leibe ab. Obwohl das inzwischen verboten ist und die Jäger sicher sein müssen, dass die Robben wirklich tot sind, kommt das immer noch vor. Viele Tierschützer protestieren seit Jahren dagegen.
Jetzt haben die Politiker in Europa reagiert...
Mehr dazu:
http://www.morgenpost.de/kinderpost/article1089383/Rettung_fuer_Robben.html
Liebe Grüße,
Linnea