Ist so was nicht ein Wahnsinn?!!
Militär - Wenn dressierte Tiere in den Krieg ziehen
Tiere lassen sich vortrefflich als Waffen benutzen. In der Antike setzten die Feldherren Elefanten wie Panzer ein. Im Mittelalter wurden Bienenvölker auf den Gegner losgelassen. Und das US-Militär bildet Bienen als Sprengstoff-Detektive aus. Viele Tiere leisten so gute Dienste im Krieg, dass sie Orden bekommen.
Sie surren und geraten mit ihren pelzigen schwarz-gelben Körperchen in Wallung,
sobald sie Sprengstoff wittern: Minen-Bienen. „Die gibt es wirklich. In geheimen Testlaboren in den USA werden Honigbienen für zukünftige Kriegseinsätze abgerichtet“, schildert Rainer Pöppinghege von der Universität Paderborn. Der Militärhistoriker hat gerade den Sammelband „Tiere im Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart“ herausgegeben. Über Delfine mit Bomben am Körper, quasi tierische Selbstmordattentäter, habe er nur Gerüchte gehört. „Es gibt zumindest Fotos von Spionage-Delfinen mit Kamera an der Flosse. Und früher wurden Brieftauben mit Mini-Fotoapparaten ausgestattet, die Luftaufnahmen von feindlichen Stellungen machten.“
17 Aufsätze verschiedener Forscher mit sehr unterschiedlichen Ansätzen finden sich darin. Thematisiert werden etwa Elefanten, die „Panzer der Antike“, Kavalleriepferde – oder Maultiere. Sie sind in Gebirgsregionen wie Afghanistan bis heute unerlässlich zum Transport von Raketen. Weltraumhündin "Laika“, im Kalten Krieg für Propaganda missbraucht, wird ebenso aufgegriffen wie Kamelkrieger oder eben die Minen-Bienen.
"Bienen wurden im Mittelalter sogar als Waffen genutzt“, berichtet Pöppinghege.
Mehr zum Thema:
http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article1103614/Wenn_dressierte_Tiere_in_den_Krieg_ziehen.html
Liebe Grüße,
Linnea