Mittwoch 20. Mai 2009, 10:59
Auch wenn die aktuelle Diskussion um Knut gerade woanders stattfindet, möchte ich mich hier abschließend noch einmal zu einígen Dingen äußern.
Auch ich bin gerne bei Knut und benieße das Besondere, den unerklärlichen Zauber des Eisbären. Er ist und bleibt etwas Besonderes, ohne Frage. Und es gab auch für mich eine Zeit, da waren diese Besuche bei Knut lebenswichtig für mich (ich schrieb es bereits in meinem Blog). Auch kann ich verstehen, dass es Menschen gibt, die sich den ganzen Tag bei Knut aufhalten, owohl das nun nicht mein Ding wäre, da ich ein ausgefülltes Leben mit anderen Schwerpunkten habe. Aber jeder nach seiner Fasson, und das ist auch gut so. Denn auch nur so kann man sicher sein, dass gut auf unser Bärchen aufgepasst wird.
Was mich oft dabei gestört hat, ist der Besitzanspruch: auf Fotos, Berichte, Wissen um Knut, Wissen, was TD dachte, fühlte und sich für Knut gewünscht hat. Das ist etwas, was mich an der ganzen "Knut-Geschichte" sehr stört. Man kann sich sicher sein, dass der, der neben einem an Gehege steht, alles ganz genau und natürlich am besten weiß. Ich jedoch will manches gar nicht wissen. Ich möchte Knut genießen. Mehr nicht. Klatsch und Tratsch, Geflüstere, wie ekelhaft, wenn man sich nur ein Tier ansehen möchte. Der Neid, das andere auch (!) Fotos machen, geht sogar soweit, dass man sieht..aha die..ist da...renn ich schnell hin und halte meine Kamera vor die ihre, dann hat sie keine Fotos. Auch das ist im Eintrittspreis inbegriffen. Ja, ich habe bezahlt, dafür, dass ich Tiere sehen kann. In Ruhe und ohne Stress. Eine Illusion?
Was mich aber noch viel mehr ärgert ist die Tatsache, dass ich, ohne es zu wissen, auf anderen Seiten als Initator eines "Sprachrohrs" geworden sein soll, was mir neulich eine yeo schrieb. Da ich nun nicht so viel Zeit habe,

e ich keine anderen "Knut-Seiten", wozu auch. DAher ist mir deren Inhalt auch nie bekannt. So ist es anscheinend vorgekommen, dass einige Leute auf ihren Seiten Vorwürfe gegen mich erhoben oder Dinge über mich geschrieben haben, zu dehen ich nie Stellung nehmen konnte, da ich ja davon nichts wusste. Das sind also Knutfans. Aha...!
Mehr oder weniger zufällig wurde ich in Gesprächen darauf gestoßen und war sehr überrascht, da ich davon nichts wusste. Wie man mich erreichen kann, ist allen bekannt und durch eine Elke Frank haben bestimmt auch viele Leute meine Telefonnummer, die sie unberechtiger Weise und ohne mein Wissen weitergab. Das hat sie auch mit vielen anderen Leuten und Daten gemacht. Leider ist mir das alles erst sehr spät bekannt geworden. Was mich jedoch besonders ärgert ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die tatsächlich glauben, ich hätte eine Elke Frank als "Sprachrohr" (Zitat) benutzt für meine Zwecke oder "Machenschaften". Welche Machenschaften, das würde ich gerne mal wissen. Bei mir gibt es in der Regel ein offenes Gespräch. Ich habe bei meinen letzten Besuch deshalb versucht, die betroffenen Pesonen anzusprechen, sie sind vor mir weggelaufen. Wie peinlich. Zu denken, dass ich eine Elke Frank, die auf mehreren Seiten die Menschen manipuliert, als Sprachrohr benötige, ist mehr als naiv und dumm. Wer meine Beiträge liest, kann sich denken, dass ich sehr gut für mich selber sprechen kann.
Was hat das mit Knut zu tun, fragt sich der Leser. Stimmt, gute Frage. Denn wenn ich mich über Knut informieren möchte, und als Leser auf Blogs und Foren gehe, liest man vielmehr das alles, als etwas über Knut. Knut mus als Deckmantel fungieren. Ich bin mal als normaler Zoobesucher in den Zoo gegangen und hatte meine Freude an den Tieren und meinen Fotos (habe ich immer noch). Nun muss ich mich mit dem auseinandersetzen, was man auf anderen Seiten über mich ausdenkt und schreibt. Das hat nichts mit Knut zu tun.
Im übrigen bin ich mir sicher, dass am 5.6. eine gewisse Dame zu Knut springen wird, auch so bekommt man die nötige Aufmerksamkeit...viel Spaß. Und so ist Knut wieder in Gefahr.
Das, liebe Leser, hätte ich mir für Knut nicht gewünscht. Tut es einem Eisbären wirklich gut, so vermenschlicht zu werden? Tut es ihm gut, wenn er für alles herhalten muss, damit es den Menschen gut geht? Ich habe mir immer gewünscht, dass Knut in Berlin bleiben kann. Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob Orsa nicht die bessere Lösung für Knut gewesen wäre. Da hätte er eine Chance auf ein normales Eisbärenleben gehabt. Hier wird er das nie haben. Er wird immer für alles und Jeden herhalten müssen. Die Streitereien der beiden Zoos spiegeln das ebenfalls wieder. Geldgier auf zumindest höherem Niveau. Da kann ich nur

en. Es geht nicht wirklich um Knut, es geht um rein wirtschaftliche Interessen. Mehr nicht. Keine Tierliebe, kein Tierschutz. Der Begriff "Knut" hätte genausogut gegen den Begriff "Couch" getauscht werden können. Wahre Tierliebe und Tierschutz sieht anders aus. Schade, sehr schade.