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Zwei der kleinsten Wildrinder der Erde - Neuankömmlinge im Zoo Berlin
Die Haltung und Zucht der urtümlichen Anoas, den mit einer Standhöhe von nur etwa 80 cm kleinsten Wildrindern der Welt, hat im Berliner Zoo eine mehr als ein Jahrhundert währende Tradition.
Die in ihrer Heimat Sulawesi von der Ausrottung bedrohten Wiederkäuer sind ansonsten in Zoologischen Gärten eine Seltenheit. Zuletzt hielt man in Berlin ein Pärchen der wollig behaarten Berg-Anoas, deren Lebenserwartung sich jedoch dem Ende neigte, als am 5. Mai dieses Jahres zwei Flachland-Anoas neu eintrafen: der 7jährige Bulle "Tyr" aus dem Zoo Chemnitz und die 5jährige Kuh "Cora", eine gebürtige Pragerin.
Im Berliner Zoo sollten beide aneinandergewöhnt werden, um im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht Programms später für Nachwuchs zu sorgen. Anoas leben tendenziell eher einzelgängerisch und so war es in diesem Fall zunächst das Weibchen, was mit seinen spitzen Hörnern das Männchen attackierte und auf Distanz hielt. Erst nachdem ihre Stirnwaffen etwas entschärft wurden, konnten beide Partner vor einer guten Woche friedlicher vergesellschaftet werden. Jetzt sind sie gemeinsam auf ihrer Freianlage am Rinderrevier zu beobachten.
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Liebe Grüße.
Linnea