Rekorde im Tierreich - Die Natur steckt voller Superlative - Einziges Ziel ist die Erhaltung der Gene
Mutter Natur hat die Fauna mit verblüffenden Höchstleistungen, erstaunlichen Maßen und ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet. Um sie zu entdecken, muss der Mensch oft in verborgene Welten eintauchen.
Giganten und Winzlinge: Er wird bis zu 33 Meter lang und 136 000 Kilogramm schwer - der Blauwal ist das größte und schwerste aller Tiere. In Menschen durchschnittlichen Gewichts aufgewogen entspräche das fast 2000 Personen. Allerdings muss man berücksichtigen, dass alles - ob Mann, Maus oder Blauwal - im Wasser wegen des Auftriebs nur einen Bruchteil dessen wiegt, was es an Land auf die Waage bringt. Das ist auch der Grund, warum ein gestrandeter Wal nicht lange überlebt; er wird vom eigenen Körpergewicht regelrecht erdrückt.
Insofern haben Wale, die ihr Leben im Wasser zubringen (und dabei mit bis zu 120 Minuten auch den Tauchrekord aufstellen), weitaus weniger schwer an sich selbst zu tragen als seinerzeit der Brachiosaurus. Der war mit 50 000 Kilo das schwerste Wirbeltier, das je an Land gelebt hat. Auch die Größe der Urzeitechse war beachtlich: 27 Meter vom Schädel bis zur Schwanzspitze...
Auch einzelne Körperteile können zu beachtlichen Größen heranwachsen. Ein im vergangenen Jahr vor der Antarktis gefangener Kolosskalmar, ein Tintenfisch, hatte ein 27 Zentimeter großes Linsenauge. Mit gewaltigen Maßen gerät Afrikas Großwild ins Visier von Trophäenjägern: Der längste Stoßzahn eines erlegten Elefanten misst 3,50 Meter, das längste Horn eines Breitmaulnashorns hatte 1,58 Meter.
Einige merkwürdige Giganten hat die Natur bei niederen Tierformen hervorgebracht: Lineus longissimus - ein Schnurwurm, der sich durch die seichten Gewässer der Nordsee schlängelt - kann 35 Meter lang werden. Das höchste aller Tiere, die Giraffe,
ft natürlich auch Spitzenwerte beim Blutdruck: Der ist etwa dreimal so hoch wie der des Menschen.Schneller, höher, weiter, stärker: Auf die Größe allein kommt es in der Natur nicht an. Entscheidender Vorteil für Jäger und Gejagte ist, ...
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In manchen Fällen setzt Reproduktion eine gewisse Ausdauer voraus. Schnecken..,.
Von Eintagsfliegen und Methusalems: Für Muscheln ist ein Lebensalter von 100 Jahren keine Sensation...
Die meisten Fische, die in des Menschen Magen landen, sind ein gutes Stück älter als dieser: Das Höchstalter des Hechts wird mit 70, das des Karpfens mit 70 bis 100 und das des Störs sogar mit bis zu 152 Jahren angegeben...
Und noch vieles andere mehr:
http://www.boennigheimerzeitung.de/bz1/news/blick_artikel.php?artikel=4418668
LIebe Grüße,
Linnea