Familie in Niedersachsen gibt Gepard weg
Nach anderthalb Jahren mit einem Geparden im Haus hat Halter Heiko von Glovcewski das Raubtier auf Druck der Behörden weggegeben. Raubkatze «Rhani» ist jetzt bei einem befreundeten Züchter in Sachsen-Anhalt. «Das Tier ist gut untergebracht», sagte der Tierhalter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP. Der Landkreises Diepholz hatte von Glovcewski eine Frist bis Mittwoch gesetzt, um das Tier aus dem Wohnhaus der vierköpfigen Familie im niedersächsischen Kirchweyhe zu entfernen.
«Rhani» wurde von der Familie großgezogen und lebte anderthalb Jahre in einem 1.400 Quadratmeter großen Gehege im Garten und nachts im Wohnhaus des Züchters und Tierliebhabers. Ein Urteil des niedersächsischen Verwaltungsgerichts in Hannover hatte aber bestätigt, dass das Baurecht die Haltung des Raubtiers in einer Wohnsiedlung nicht erlaubt. Für den Landkreis sei der Sachverhalt nun erledigt, sagte Heinz-Jürgen Greszik, Leiter des Kreisveterinäramts Diepholz.
Nie Beschwerden der Nachbarn
Geparden gehören zu den bedrohten Tierarten. Gemeinsam mit anderen privaten Züchtern beteiligte sich von Glovcewski nach eigenen Worten an einem Arterhaltungszuchtprogramm. Aus diesem Grund habe er das Tier 2007 aus einem privaten Zoo in Paderborn übernommen und mit der Flasche aufgezogen.
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http://www.derwesten.de/nachrichten/tierisches/2009/3/18/news-114758045/detail.html
Liebe Grüße,
Linnea