Eichhörnchen machen fröhlich - Samstag, 20. Juni 2009 - Von Thorsten Wiese
Sie huschen in den Bäumen umher, sprinten über die Straße und flitzen durch den Park. Manchmal vergraben sie sogar im Blumenkasten Eicheln:
- Eichhörnchen leben nicht nur im Wald, sondern fühlen sich auch in der Stadt wohl. Sie lassen sich sogar aus der Hand füttern. Doch auch wenn die Nager putzig sind, sind sie doch noch immer Wildtiere. Und deshalb, sagen Tierschützer, sollte man sie am besten in Ruhe lassen.
Stefan Bosch, der beim Naturschutzbund "Nabu" in Baden-Württemberg Exkursionen leitet, weiß, warum Eichhörnchen so große Sympathieträger sind: "Sie haben einen rundlichen Kopf und rundliche Augen - das ist für den Menschen attraktiv", sagt er. Ein Kindchenschema par excellence. Zudem muten die Hörnchen fast menschlich an, wenn sie aufrecht sitzen und an einem Tannenzapfen zwischen den beiden Vorderpfoten knabbern.
Schwanz steuert den Flug
Etwa 20 Zentimeter groß wird ein einheimisches Eichhörnchen. Und fast ebenso lang wird sein buschiger Schwanz. "Der Schattengebende" oder "Der sich selbst Beschattende" lautet die Übersetzung des lateinischen Namens " Sciurus vulgaris ". "Den Schwanz nutzen sie, um sich damit im Nest, dem sogenannten Kobel, zusammenzurollen und zuzudecken", sagt Bosch. Der Schwanz ist für den Nager aber noch viel mehr. "Er hilft ihm, im Flug nach dem Sprung das Gleichgewicht zu halten", sagt Ursula Bauer, Leiterin der Geschäftsstelle von Aktion Tier in Berlin.
Und er ist auch Kommunikationsmittel...
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Liebe Grüße,
Linnea