Montag, 20. April 2009
Verglichen mit tierischen Athleten sehen ihre menschlichen Konkurrenten ganz schön alt aus. Dabei sind die "wilden Spitzensportler" nicht einmal gedopt. Spielend würden sie jede Goldmedaille gewinnen. Beispiele gefällig?
In den Disziplinen Hoch- und Weitsprung müsste ein 1,80 Meter großer Mensch etwa 270 Meter hoch und fast 400 Meter weit springen, um dem Floh das Wasser reichen zu können. Dessen Bestmarke liegt zwar nur bei einer Höhe von 25 und einer Weite von 35 Zentimetern. Jedoch springt er 150 Mal höher, als er selbst groß ist. Den tierischen Hundertmeterlauf gewinnt der Gepard mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Viel schneller als der Mensch, der es auf knapp 40 km/h bringt.
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Gewichtheber Matthias Steiner, der stärkste Mann der Welt, stemmte in Peking 2008 im Zweikampf 461 Kilogramm (203 plus 258). Für den tierischen Rekordhalter ein Kinderspiel. Unangefochtener Champion ist der Hirschhornkäfer. Er wiegt zwar nur zirka 14 Gramm, doch kann er bis zu 1,58 Kilogramm tragen: das 112-Fache seines Eigengewichts.
Auch beim Schwimmen gehen wir Menschen förmlich "baden". Der olympische Rekord im 100 Meter Freistil der Damen liegt bei 53,12 Sekunden. Der Schwertfisch
ft diese Strecke in nur vier Sekunden. Rekordverdächtig sind auch die Tauchleistungen unserer Tierfreunde. Während Synchronschwimmer in der Regel schon nach zwei Minuten unter Wasser wieder Luft holen müssen,
ft es etwa die Ente 15 Minuten lang die Luft anzuhalten. Alligatoren können rund zwei Stunden unter Wasser bleiben. Ganz unverdächtig sind allerdings nicht alle Höchstleistungen von Tieren. So ist es bei den in Asien lebenden Streifengänsen absolut legal, die Fitness ittels "Blutdoping" zu verbessern. Dank dieses biologischen Tricks sind sie problemlos in der Lage, Hochgebirge von über 7000 Metern zu überfliegen. Endlos könnten hier weitere tierische Rekorde aufgezählt werden. Noch interessanter ist es, bei einem Besuch im Zoo die Tiere einmal direkt unter dem sportlichen Aspekt zu betrachten...
Jamie Reppmann, Kl. 8.3, Tagore-Schule, Marzahn
http://www.morgenpost.de/schueler/article1076641/Tierische_Athleten_brechen_Rekorde.html
LIebe Grüße,
Linnea